Stellungnahme zur pathogenen Unbedenklichkeit der von biodetox eingesetzten schadstoffadaptierten Mikroorganismen

Die von biodetox eingesetzten Mikroorganismenstämme sind natürliche Isolate, die auf der Basis ihrer Aktivitäten selektiert wurden. Alle enthaltenen Stämme entsprechen der BiostoffVO, Risikogruppe 1 (L1), Definition: Biostoffe, bei denen es unwahrscheinlich ist, das sie bei Menschen eine Krankheit hervorrufen. Keiner der Mikroorganis-menstämme, die in Produkten der Fa. biodetox enthalten sind, wurde im Rahmen experimenteller, genetischer Verfahren mit der rekombinanten DNA-Technologie genetisch verändert. Diese Spezialkulturen sind in hohem Maße an den Abbau von Schadstoffen durch natürliche Selektion angepasst, so dass nach deren Abbau der Großteil dieser Mikroorganismen wieder in die Nahrungskette (z. B. über Eukarionten-fraß) eingeht.

Grundsätzlich sollte mit Mikroorganismenpräparaten mit der für mikrobiologische Arbeitsweisen üblichen Sorgfalt gearbeitet werden, auch wenn in den eingesetzten Präparaten nur Mikroorganismen enthalten sind, die für den Menschen als harmlos gelten. Dieses hat hauptsächlich folgenden Grund:

Wenn größere Mengen für den Menschen ansonsten harmloser Bakterien, wie z. B. Escherichia coli, in den Magen-Darm-Trakt gelangen, führt dieses auf Grund der massiven Populationsverschiebung im Darmmilieu zu einem ausgeprägten Krankheitsbild. Analog gilt dieses für die Augenflüssigkeit. Hier ist allein die Anzahl der eingebrachten Keime ausschlaggebend für eine resultierende Bindehautentzündung. Ob es sich dabei um sogenannte pathogene, fakultativ pathogene oder nicht pathogene Arten handelt, ist nur von untergeordneter Bedeutung.

Daraus resultiert, dass beim Arbeiten Handschuhe getragen werden sollten bzw. die Hände nach dem Arbeitseinsatz zu desinfizieren sind. Des weiteren sollten die Augen mit einer geeigneten Brille vor Spritzern und vor allem vor Schmierinfektionen durch Augenreiben geschützt werden. Beim Arbeiten mit getrockneten Mikroorganismen,      z. B. unsere Noggie-Präparate, sind Staubmasken zu tragen. Der Hautkontakt mit diesen Präparaten bzw. daraus hergestellten Lösungen stellt kein Risiko dar. Nur sollte grundsätzlich die Aufnahme von Bakterienstäuben in die oberen Atemwege, auch zur Vermeidung von allergischen Reaktionen, vermieden werden.

Ahnsen, Januar 2015

Dr. A. Oberbremer